AHOI…

… ist ein Signalwort in der deutschen Seemannssprache und dient als Gruß!

Als ich zufällig auf Pinterest dieses tolle Schild gesehen habe, war ganz schnell klar: DAS ist genau das Richtige für unser Büro, das passender Weise am Hafen von Vegesack liegt.
Die Technik wird dem einen oder anderen vielleicht noch aus der Kindergartenzeit in Erinnerung sein. Also keine Scheu, alles „kinderleicht“.

Material

  • Holzbrett
  • Nägel & Hammer
  • Buchstaben vorgezeichnet (oder ausgedruckt)
  • Bleistift, Lineal
  • Wolle (Farben nach Geschmack)
  • Lackfarbe
  • Tau und Haken zum Aufhängen

Anleitung

  • Zuerst habe ich das Brett ausgemessen und geschaut wieviel Platz ein Buchstabe bzw. der Anker zur Verfügung hat. Dann Buchstaben in der richtigen Größe ausgedruckt und ab damit aufs Brett zum Nachzeichnen. Wer mag, kann es auch direkt aufs Brett zeichnen ohne Vorlage.
  • Los geht’s: Entlang der Linien die Nägel einschlagen. Worauf sollte man achten? Dass die Nägel nicht auf der anderen Seite wieder rauskommen und dass die Abstände einigermaßen gleichmäßig sind, damit man den Buchstaben hinterher auch noch erkennen kann.
  • Buchstabe für Buchstabe… und zuletzt der Anker. Insgesamt habe ich ca. 300 Nägel gebraucht.

Zeitaufwand: ca. 1 Stunde

  • Dann ging es an die Farbe: Die Vorderseite hab ich leicht 3-4 mal mit weißem Lack besprüht ohne das Holz vorher zu behandeln. Dadurch entstand ein leichter Vintage-Look, die Holzstruktur blieb erhalten, die Nägel wurden weiß. Am nächsten Tag lackierte ich die Rückseite und die Seiten mit einem Pinsel.
  • Als dann alles gut durchgetrocknet war kam die Wolle ins Spiel:
  • Den Anfang macht ein Knoten um einen beliebigen Nagel. Von dort aus weiter zum nächsten Nagel, einmal umwickelt ab zum Nächsten… usw. Ich weiß aller Anfang ist schwer, aber wenn man erstmal dabei ist, hat man schnell einen Rhythmus raus. Um das Ganze nicht zu akkurat zu gestalten, habe ich die Fäden kreuz und quer gespannt. Man sollte allerdings darauf achten, dass man alle Außenlinien richtig verbindet. Nicht, dass später noch ein anderer Buchstabe dabei rauskommt. Den Schlusspunkt am besten zum Anfang zurückführen, damit man beides miteinander verknoten kann.

Zeitaufwand: ca. 2 Stunden

  • Damit das Bild nun auch aufgehangen werden kann, Haken in das Brett drehen und für das Tau, passend zum Thema, ein Seemannsknoten.
  • Seemannsknoten? Wer grad nicht seinen erfahrenen Opa oder einen Seemann an seiner Seite hat, der guckt einfach hier: Palstek-Knoten.

Fertig aufgehängt wird jeder, der nun unser Büro betritt, freundlich begrüßt: AHOI!

Großes Dank an meinen Bürokollegen und Fotograf Lotz Mediendesign für das Ablichten des aufgehängten Bildes und für das Header-Bild!

Schritt für Schritt

Kleiner Tipp:

Wer das Tau kürzen muss, kann das mit einem scharfen Messer tun, etwas Plastik umzu und mit einem Feuerzeug erhitzen. So ist alles wieder gut verschlossen und riffelt nicht auf.

Jeder kann es, wenn er nur will!

Manchmal gehört etwas Kreativität dazu aus einfachen Dingen (die man eh Zuhause hat) etwas schönes zu zaubern, deswegen sind wir hier! Genug geredet: Have have!

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